Warum unterstützt ihr den Ehrentag?
Der Ehrentag macht diejenigen sichtbar, die im ganzen Land Verantwortung übernehmen und unsere Gesellschaft zusammenhalten – in Vereinen, Initiativen, Nachbarschaftsprojekten und an anderen Begegnungsorten. Mit der Unterstützung des Ehrentags wollen wir als ZEIT STIFTUNG BUCERIUS noch mehr Menschen dazu motivieren, gemeinsam für eine offene Gesellschaft aktiv zu werden.
Welche Rolle spielt Engagement aus eurer Sicht für den gesellschaftlichen Zusammenhalt?
Eine ganz große: Erstens schafft Engagement Momente, in denen Menschen zusammenfinden, die sonst vielleicht nie miteinander ins Gespräch gekommen wären und nun gemeinsam für eine Sache einstehen. Dieses Miteinander eröffnet ganz neue Perspektiven und kann gerade in unsicheren Zeiten enormen Halt bieten. Und zweitens lebt unser Land davon, dass sich viele einbringen. Der Staat kann nicht alles lösen, die Zivilgesellschaft ist gefragt!
Was wünscht ihr euch für den Ehrentag?
Es wäre großartig, wenn der Ehrentag zu einer starken Tradition wird: Unser Wunsch ist es, dass wir künftig jedes Jahr zum Geburtstag unseres Grundgesetzes die Bedeutung des Ehrenamtes für unsere Demokratie feiern. Deshalb haben wir als ZEIT STIFTUNG BUCERIUS den Ehrentag als einer der ersten Förderpartner unterstützt.
Hast Du selbst ein Erlebnis aus dem Engagement und Ehrenamt, das Dich bewegt hat?
Ich habe schon in meiner Jugend immer wieder gemerkt: Man kann selbst etwas bewegen; man ist wirksam. Das war eine großartige Erfahrung – ob bei der Schülerzeitung, in der Kirchengemeinde oder bei der Organisation einer Jugendzukunftskonferenz. Und vor allem macht das gemeinsame Tun ganz große Freude!
Über die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS
Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS setzt sich aus Hamburg heraus für eine freie und handlungsfähige Demokratie mit einer konstruktiven Streitkultur ein. Durch zahlreiche Förderprogramme und eigene Institutionen wie das Bucerius Kunst Forum und die Bucerius Law School unterstützt sie u. a. Wissenschaft, Kunst und Presse. 2026 verstärkt sie ihr Engagement in Ostdeutschland, um demokratiefördernde zivilgesellschaftliche Initiativen, freie Kunst und Presse nachhaltig zu stärken.
