Gemeinsam Verantwortung tragen: Wie Henkel ehrenamtliches Engagement lebt

Henkel zeigt, wie unterschiedlich Engagement von Unternehmen gestaltet werden kann.

Ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Damit dieses Engagement wachsen kann, braucht es aber nicht nur Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, sondern auch Unternehmen, die dafür die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Henkel zeigt mit seiner globalen Engagement-Strategie, wie das gelingen kann – und das auf ganz unterschiedliche Weise, wie zwei aktuelle Beispiele aus dem Unternehmen verdeutlichen.

Direkt vor Ort: Die Trashfighter-Aktion in Düsseldorf

Zum Ehrentag hat Henkel eine Müllsammelaktion am Düsseldorfer Hafen organisiert. Rund 50 Freiwillige kamen zusammen und sammelten gemeinsam 225 Kilogramm Müll. Die Aktion zeigt eindrücklich, wie aus individueller Motivation gemeinsames Engagement entsteht – ein Beispiel dafür, wie Ehrenamt konkret wirkt: lokal, direkt und sichtbar.

Fachkompetenz für den guten Zweck: Ein Monat bei der UNESCO

Ehrenamt kann aber auch anders aussehen. Bei Henkel gehört das sogenannte kompetenzbasierte Ehrenamt fest zur globalen Engagement-Strategie: Jedes Jahr erhalten fünf Mitarbeitende eine bezahlte Freistellung, um ihre Fachkompetenz für einen Monat bei einer NGO einzubringen.

Eine von ihnen ist Sandra Breuer, Head of Sustainability Transformation bei Henkel. Im Kurzinterview spricht über ihr einmonatiges Engagement bei UNESCO in Bonn. 

Warum haben Sie sich für dieses Ehrenamt-Projekt beworben?
Kompetenzbasiertes Ehrenamt ist für mich besonders wirksam, weil man dabei die eigenen Fähigkeiten gezielt nutzen kann, um andere zu unterstützen. Das Projekt bei der UNESCO hat für mich optimal gepasst, da ich sowohl eine langjährige Erfahrung im Marketing als auch im Bereich Nachhaltigkeit mitbringe.

Was war Ihr Aufgabengebiet bei der UNESCO?
Meine Aufgabe bestand darin, eine Strategie für die sogenannte „Fair Culture Charta“ zu entwickeln, um internationale Partner zu gewinnen. Diese Initiative engagiert sich für gerechte Bezahlung, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und fairen Marktzugang für Künstler:innen weltweit. Hierfür habe ich die Vorteile von „Fair Culture“ zielgruppengerecht aufbereitet, einen Entwurf für ein Anreizsystem erstellt, Marketing-Maßnahmen entworfen und vieles mehr.

Wie haben Sie die Zeit bei der UNESCO erlebt?
Die Zeit bei der UNESCO war für mich wahnsinnig bereichernd. In meinem Job bei Henkel befasse ich mich in erster Linie mit unternehmerischen Nachhaltigkeitsthemen, bei UNESCO waren es eher Themen wie Kultur und Bildung.

Der Austausch mit dem öffentlichen Sektor und die Arbeit in einem Verein haben mir ganz neue Perspektiven eröffnet. Ich konnte mit meinen Erfahrungen und Kenntnissen in wenigen Wochen einen Mehrwert für die Umsetzung der „Fair Culture Charta“ leisten. Darüber freue ich mich sehr. Die Erfahrung hat mir ebenfalls für meine Rolle bei Henkel sehr geholfen, insbesondere für den Aufbau von Partnerschaften mit Organisationen, da ich nun die Perspektive einer NGO viel besser verstehe.

Warum ist Ehrenamt aus Ihrer Sicht wichtig?
Ehrenamt ist unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, da es dort unterstützt, wo staatliche oder wirtschaftliche Strukturen an ihre Grenzen stoßen. Es trägt dazu bei, soziale, kulturelle und ökologische Angebote langfristig zu sichern. Durch freiwilliges Engagement übernehmen Menschen Verantwortung, unterstützen andere und gestalten die Gemeinschaft aktiv mit. Gleichzeitig bietet Ehrenamt die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung, so wie ich es auch erlebt habe. Gerade in Zeiten wachsender Herausforderungen braucht es Menschen, die Verantwortung übernehmen – und Unternehmen, die dafür die richtigen Rahmenbedingungen schaffen.

Diese Beispiele für Unternehmensengagement zeigen: Wer gesellschaftliche Verantwortung übernimmt, stärkt damit nicht nur das Gemeinwohl, sondern auch die eigene Organisation.

Ehrenamtliches Engagement  bei Henkel

Die globale Strategie für ehrenamtliches Engagement bei Henkel basiert auf drei Säulen: Beim individuellen Engagement können Mitarbeitende und Pensionär:innen Unterstützung für ihr selbstorganisiertes Engagement erhalten – in Form von bezahlter Freistellung, Produktspenden oder finanzieller Unterstützung. Beim Team-Engagement werden Mitarbeitende gemeinsam mit Kolleg:innen ehrenamtlich tätig. Die dritte Säule bildet das kompetenzbasierte Engagement. Hierfür stellt Henkel Mitarbeitende bezahlt frei, sodass diese ihre Fachkompetenz bei gemeinnützigen Organisationen einbringen können.  

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