An mehr als 100 Orten in ganz Deutschland laden Gestalterinnen und Gestalter – ob Bürgermeister, Unternehmerin oder Vereinsgründerin – dazu ein, zusammenzukommen, Lösungen zu entwickeln und gemeinsam etwas für die eigene Region zu bewegen. Der „Frühling der Regionen“ hat das Ziel, die Menschen sichtbar zu machen, die ihre Region selbst in die Hand nehmen: Sie schaffen Räume für Begegnung, starten Aktionen und entwickeln lokale Lösungen, die zu einem Motor für gesamtgesellschaftliche Veränderungen werden können.
Im Zentrum der unterschiedlichen Dialog- und Beteiligungsformate, Werkstätten und Vernetzungsangebote steht im Kern die Frage: Was wollen wir vor Ort konkret anpacken – Verkehrsinseln bepflanzen, einen Begegnungsort schaffen oder Kultur in die Gemeinde bringen? Im Aktionszeitraum des Ehrentags organisiert etwa der Verein heimatBEWEGEN in Ballenstedt am 18. Mai ein EngagementCafé, in dem Engagierte, Vereine sowie kommunale Vertreterinnen und Vertreter bei Kaffee, Kuchen und inspirierenden Rezeptkarten für „gute Zusammenarbeit“ miteinander ins Gespräch kommen. In Dinslaken wiederum findet am Ehrentag ein Demokratie- und Vernetzungs-Picknick statt, an dem Initiativen unter dem Motto “Blick über den Tellerrand” zusammenkommen und zum Mitmachen einladen.
Der „Frühling der Regionen“ ist eine Initiative des Bündnisses Allianz der Gestalter:innen/ProjectTogether und wird von der Michael Otto Foundation for Sustainability unterstützt. Die Stiftung fördert Projekte zur Stärkung der freiheitlichen Demokratie und leistet einen Beitrag zu mehr gesellschaftlichem Zusammenhalt. Die Initiative ist Ende März gestartet und läuft bis Mitte Juni. Sie macht vor, wie ein neues Miteinander von Kommunen und Bund, Zivilgesellschaft und Politik aussehen und eine neue gesellschaftspolitische Kraft aus der Mitte der Gesellschaft heraus entstehen kann.

Werkstatt der Mutigen im DenkRaum Braunschweig: Auftakt für das Ecosystem Social Sustainability (ESS). © Allianz der Gestalter:innen
